
Der Oktober war voller Veranstaltungen in Jugendklubs und -organisationen der Russlanddeutschen. Aktivisten führten die Tage der Kultur der Russlanddeutschen und das Erntedankfest durch, besuchten Museen und nahmen an einem Ahnenforschungsseminar teil. Möchten Sie mehr erfahren? Viel Spaß beim Lesen!
Grant-Express in St. Petersburg
Am 18. und 19. Oktober fand in der Mai-Schule in St. Petersburg der Workshop „Mobile Welt“ (JDR-Express) zum Thema Fördermittelanträge statt. Denis Matis fungierte als Referent. Über das Wochenende analysierten Aktivisten des Jugendklubs „Jugendblitz“ eingehend jedes Antragselement und dessen potenzielle Fallstricke, verbesserten ihre Fähigkeiten in der Formulierung sozialer Probleme und der Entwicklung einer Projektlogik und stellten Fragen.
Moskau im Rhythmus der Nationen der Welt
Am 20. Oktober veranstaltete die Staatliche Linguistische Universität Moskau ein großes Konzert anlässlich ihres 95-jährigen Bestehens. Im Rahmen des Konzerts trat das Tanzensemble „Warum бы и nicht“ auf. Wenige Tage später, am 24. Oktober, tanzte die Gruppe beim internationalen Jugendfestival „Moskau im Rhythmus der Nationen der Welt“.
Unsere Geschichte: Die Vergangenheit ist nah
Vom 27. September bis 4. Oktober 2025 veranstaltete das Zentrum für deutsche Kultur Minusinsk das Projekt „Unsere Geschichte“, das die Senioren und die Jugendlichen zusammenbrachte. Das Programm umfasste ein Quiz zu Traditionen, einen Fotoworkshop und eine Theateraufführung, in der die Teilnehmenden berührende Szenen über das Schicksal ihres Volkes darstellten.
Das Zentrum veranstaltete auch das ethnokulturelle Projekt „Die Vergangenheit ist nah“, das Kinder, Jugendliche und Senioren zusammenbrachte. Die erste Phase fand am 11. Oktober statt, wo die Teilnehmenden wichtige Ereignisse und Persönlichkeiten kennenlernten. Die zweite Phase fand am 18. und 19. Oktober am Tagarskoje-See statt, wo die Teilnehmenden das kulturelle Erbe erforschten und thematische Projekte entwickelten.
Erntedankfest
Am 3. Oktober veranstaltete der Jugendklub „Inspiration“ eine Veranstaltung zum Erntedankfest. Die Teilnehmenden tauchten in die Geschichte, die Traditionen und die Symbolik des Festes ein. Dann fand ein Workshop statt, in dem jeder seinen eigenen Herbstkranz aus Naturmaterialien basteln konnte. Auch das Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen in Kaliningrad veranstaltete ein Erntedankfest. Zu den Aktivitäten gehörte ein Quiz für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, das vom Jugendklub „RuDeKinder“ mitorganisiert wurde.
Im Dialog der Völker
Am 15. Oktober fand ein Treffen von Jugendvertretern im Moskauer Haus der Nationalitäten statt. Die Aktivisten des Clubs „Warum бы и nicht“ präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit der vergangenen sechs Monate, hoben die wichtigsten Projekte und Initiativen hervor und skizzierten Pläne für die zukünftige Entwicklung des Clubs.
Eine Sprachplattform in Marx brachte junge Talente zusammen
Das Deutsch-Russische Haus in Marx veranstaltete eine ethnokulturelle Sprachplattform, die Schüler aus den Dörfern Lipowka, Karaman und Podlesnoje sowie Vertreter des Jugendklubs „TOTAL“ zusammenbrachte. Zwei Tage lang tauchten die Schüler in die deutsche Sprache, Volkstänze, Gesang und Geschichte ein. Die Veranstaltung gipfelte in einem fröhlichen Erntedankfest.
Jugendtreffen „Leader“
Vom 26. bis 28. Oktober veranstaltete der Jugendklub „Jugendkreis“ das Jugendtreffen „Leader“. Zwanzig aktive Teilnehmer aus Minusinsk und Chakassien absolvierten einen Intensivkurs zur Entwicklung von Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten und nahmen an Fluchtspiele, Workshops und Diskussionen über Jugendinitiativen der Russlanddeutschen teil.
Einheit durch Kreativität und Freundschaft
Die Tage der deutschen Kultur fanden in Orenburg statt und brachten Jugendliche und Kreativgruppen aus der gesamten Region zusammen. Ein mitreißendes Konzert lockte über 150 Besucher an, und das Programm umfasste außerdem ethnokulturelle Workshops und Ausstellungen.
Mein deutscher Nachname
Vom 24. bis 27. Oktober fand das Jugendprojekt für Genealogie „Mein deutscher Nachname“ in Tjumen statt. Der Jugendklub „JUGENDLAND“ begrüßte Aktivisten aus Jekaterinburg, Magnitogorsk, Ischewsk, Tscheljabinsk und der Region Tjumen. Die Aktivisten lernten mehr über ethnische Identität und nahmen an Workshops zu Genealogie und Geschichte teil. Die Teilnehmer erlernten die Grundlagen der Archivarbeit und der Arbeit mit alten Fotografien, gestalteten berührende Collagen mit ihren Familienfotos und besuchten das Theaterstück „Fäden der Erinnerung“.
Kulinarischer Workshop in Omsk
Am 2. Oktober tauchten Mitglieder der Jugendklubs „Grenzlos“ und „Über das Limit“ in eine gemütliche und kreative Atmosphäre ein. Die Aktivisten bereiteten eine traditionelle deutsche Kürbissuppe zu. Der gesamte Ablauf fand in einer freundlichen und herzlichen Atmosphäre statt, wobei alle neues Wissen erwarben und viele Erfahrungen sammelten.
Der regionale Digest wurde von Aleksandra Weiß, Kirill Podrjadtschikow, Sofia Wlasowa, Sofia Tschanga, Maksim Schalakow, Denis Gajer vorbereitet und von Waleria Schtschurichina, Sofja Viskovatich, Dmitrij Korobov, Polina Wolkowa und Galina Meladse ins Deutsche übersetzt.
Verantwortlicher für den Versand – Mark Rosenfeld.

